Quartett

Inspiriert durch die gemeinsame Orchestertätigkeit in der Staatskapelle Berlin gründeten die vier Musiker 2010 das Bläserensemble in der Besetzung mit Oboe, Englischhorn, Bassoboe und Fagott. Mit der Hinzunahme von Oboe d`amore, Heckelphon oder auch Kontrafagott erreichen die Musiker in ihren Konzerten außergewöhnliche und äußerst originelle Klangfarbenkombinationen. Zugleich zeigt sich die Vielseitigkeit des Quartetts in seiner unkonventionellen Programmkonzeption. Mit großer Spielfreude führen die Bläser nicht nur Originalkompositionen heutiger Zeit auf sondern auch bearbeitete Werke verschiedener Musikepochen und -stile. So verbinden sie nicht selten in ihren Konzerten phantasievoll Bachs „Kunst der Fuge“ mit Musik von Astor Piazzolla genauso wie sie Zeitgenössisches neben Musik aus der Renaissancezeit stellen. Uraufführungen von Auftragskompositionen gehören ebenfalls zum Programm, wobei das Quartett sich hier auch gerne um Spielpartner wie beispielsweise Pianisten zum Quintett erweitert, um seine Besetzungsmöglichkeiten noch variabler zu gestalten. Mit eigener Moderation runden die Musiker ihre Konzerte ab.

Ein erstes Auftragswerk fand im Juni 2014 innerhalb des „Infektion! – Festival für Neues Musiktheater“ der Staatsoper Berlin im Schillertheater seine Uraufführung. Es erklang das Quintett op.73 für Oboe, Englischhorn, Bassoboe, Fagott und Klavier von Stefan Heucke. Den Klavierpart übernahm der Pianist Andreas Grau.

Fabian Schäfer/Oboe
Tatjana Winkler/Englischhorn
Sabine Kaselow/Bassoboe
Sabine Müller/Fagott

J.Francaix: aus Petit Quatuor

L.v.Beethoven: aus 7 Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“


19.06.2014 Werkstatt im Schillertheater Berlin

19.06.2014 Werkstatt im Schillertheater Berlin