Meinen ersten Oboenunterricht erhielt ich an der Max-Reger-Musikschule Meiningen. Sehr bald stand für mich fest: ich möchte Oboistin werden, und so begann ich 16jährig an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig zu studieren. Erste Orchesterengagements führten mich nach dem Studium als Solo-Englischhornistin an das Staatliche Orchester Sachsen in Chemnitz und als Solo-Oboistin an die Anhaltische Philharmonie Dessau, bevor ich für 10 Jahre in gleicher Position in der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin spielte. Mit dem Einstieg in die Freiberuflichkeit begann für mich 2003 eine vielseitige Tätigkeit mit wechselnden Verträgen vor allem als Orchestermusikerin u.a. an Staatskapelle Berlin, Orchester der Deutschen Oper, Orchester der Komischen Oper und Konzerthausorchester Berlin. Ebenso gerne betätige ich mich mit großer Lust und Freude kammermusikalisch als Bassoboistin zusammen mit Bläsern der Staatskapelle Berlin im Faboi Doppelrohrquartett, spiele im Norddeutschen Kammerorchester Concerto Celestino und gastiere häufig bei Preußens Hofmusik und Kammerakademie Potsdam. Mit ungebremstem Engagement widme ich mich auch seit langem der Ausbildung junger Oboisten. So unterrichte ich nach 16jähriger Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater Rostock seit 2012 im Lehrauftrag für Oboe als Assistentin von Prof. Washington Barella an der Universität der Künste Berlin. Daneben nehme ich einen weiteren Lehrauftrag an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin für das Musikgymnasium „Carl Philipp Emanuel Bach“ wahr und unterrichte an der Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg.
Ein spezieller Faible für die tiefen Oboeninstrumente ließ mich 2011 an der Entwicklung einer Bassoboe der Firma “Gebr. Mönnig“ Markneukirchen entscheidend mitwirken. Es entstanden zwei vielbeachtete Porträt-CDs für dieses ungewöhnliche Instrument in unterschiedlichen Kammermusikbesetzungen.